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Kosten, die beim Verkauf einer Immobilie anfallen

Auf der Verkäuferseite fallen die Wertzuwachsteuer (Plusvalía) und die Gewinnsteuer im Rahmen der Einkommensteuer an.

1. Die Wertzuwachssteuer - Plusvalia

Die Wertzuwachssteuer wird seitens der Gemeinde erhoben und besteuert den Wertzuwachs von Grund und Boden (nicht der Bausubstanz) seit dem letzten Übertragungsvorgang. Obwohl sie nach dem Gesetz vom Verkäufer zu entrichten ist, wurde und wird sie in der Praxis häufig vertraglich dem Käufer auferlegt. Dies ist nicht möglich, wenn der Verkäufer als Unternehmer einem Privatmann die Immobilie verkauft. Berechnungsbasis für die Steuer ist der Katasterwert (valor catastral), der aus der jährlichen Gemeindesteuerabrechnung hervorgeht.

2. Die Gewinnsteuer - Einkommensteuer

Der Gewinn aus dem Verkauf einer Immobilie unterliegt der Einkommensteuer. Der Steuersatz beträgt für Residente ab 1. Januar 2012 27 , für Nicht-Residente nur 21 . Der Gewinn errechnet sich grundsätzlich aus der Differenz zwischen dem damaligen Anschaffungspreis und dem Verkaufspreis. Die Inflation wird unter Anwendung eines bestimmten Multiplikationskoeffizienten berücksichtigt und die Kosten, Steuern und Aufwendungen für Wertverbesserungen sind abzugsfähig. Weiterhin bestehen diverse Steuervergünstigungen – z.B., wenn die Immobilie vor dem 31.12.1994 angeschafft wurde. Ist der Verkäufer Nicht-Resident, ist der Käufer verpflichtet, 3 des Kaufpreises einzubehalten und als Vorauszahlung auf die Gewinnsteuer des Verkäufers an das spanische Finanzamt abzuführen.